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Dieses Thema hat 8 Antworten
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 Alles rund um Wellensittiche
DieOldenbürger Offline




Beiträge: 352
Wellensittiche    Nicht angegeben

01.08.2010 22:26
2 neue Piepser! Wie gehen wir es an? Zitat · Antworten

Huhu ihr Lieben!
Wie schon an anderer Stelle erwähnt, sollen in absehbarer Zeit 2 Welliflüsterer-Wellis bei uns einziehen und unseren beiden "Kackbratzen" und natürlich auch uns Gesellschaft leisten. Florian fährt neben der Uni medizinische Proben durch die Gegend, wenn er Samstags eine Tour fährt, komme ich oft mit und wir verbinden das mit einem Ausflug. Dabei kommen wir dummerweise immer an der Autobahnausfahrt Veenhusen vorbei. Letztes Wochenende war Gerd ja nicht da, ich glaube, sonst hätten wir uns nicht mehr beherrschen können. Wir sind jetzt schon ganz hibbelig...

Nun stellt sich uns die Frage, wie wir das am geschicktesten angehen? Gleich zwei Wellis holen und den Sprung ins kalte Wasser wagen und sie, z.B. nach einem gemeinsamen Freiflug, gleich bei Bonnie und Pepper (beide sind ca. 4 Jahre alt) einziehen lassen? Oder lieber erst einen (Henne oder Hahn?), damit der sich auch richtig an uns gewöhnen kann? Und den dann gleich zusammen mit den anderen halten, oder in einem seperaten Käfig?

Dazu vielleicht mal unsere derzeitige Welli-Konstellation.
Bonnie und Pepper sind nicht wirklich zahm... Nur wenn sie Lust und Laune (und Hunger auf Kolbenhirse )haben, mal mehr und mal weniger. Von alleine kommen sie aber eigentlich nicht angeflogen, wenn dann nur aus Versehen... In der Regel tippeln sie immer auf die andere Seite ihres Astes, wenn man sich nähert, aber manchmal, wenn ich ganz leise auf sie einbrabbel, kommen sie auch ganz nah ans Gitter und hören zu, bis sie schließlich einschlafen. Meine Geschichten sind wohl nicht so spannend...
Uns stört das nicht groß, wir lieben die beiden so wie sie sind.
Ihr Verhältnis zueinander ist wie bei einem alten Ehepaar.
Bonnie hat die Hosen an und bestimmt, welche Zärtlichkeiten wann, wie oft und wie lange ausgetauscht werden. Sie ist eine Zicke vor dem Herrn.
Pepper hat aber auch einen recht femininen Touch, deshalb nennen wir die beiden auch meist nur "Ladys". Wenn Bonnies Schwänzchen ihm vor der Nase hängt, dann zieht und zupft er dran, dass Bonnie gar nicht mehr aus dem Meckern rauskommt.

Wir dachten uns also, noch ein Pärchen dazu zu holen. Falls es klüger wäre, erst nur einen bei uns einziehen zu lassen, dann wäre das wohl der Hahn?
Bei zwei "Weibern" wäre unser Pepper sonst wohl erstmal heillos überfordert, er hat mit der einen schon genug zu tun, um sie bei Laune zu halten...

So, wir freuen uns auf eure Vorschläge, Tipps und Ideen!
Vielleicht machen wir uns ja auch einfach nur zu viele Gedanken...

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~ Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen,
müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken ~

Viele Grüße von Sarah,
den Federbällchen Pepper, Joschi & Urmelchen,
den Degus Mini, Mausi & Pünktchen und
den Kaninchen Hermine & Falballa.

* Bonnie , wir vermissen dich *


Ela Offline




Beiträge: 6.604
Wellensittiche    Nicht angegeben

01.08.2010 23:59
#2 RE: 2 neue Piepser! Wie gehen wir es an? Zitat · Antworten

Hallo ihr Oldenbürger,

wenn es euch nicht unbedingt auf die Zahmheit ankommt, würde ich gleich 2 Wellis mitnehmen (ich persönlich würde sogar 2 Hähne nehmen- aber das ist meine ganz persönliche Macke). Wenn ihr 2 Zahme von Gerd nehmt, besteht ja auch die Chance, dass sie zahm bleiben (ich hatte bei meinen nicht so das Glück, allerdings hab ich auch nicht immer viel Zeit gehabt zum Üben - also haben sie sich dem nichtzahmen Schwarm angepasst).

Wenn ihr die Neuen erstmal separieren könntet, wäre das natürlich gut. Nicht nur für den Gesundheitscheck, sondern sie können sich auch besser an euch gewöhnen und ihr könnt besser noch das Fingertaxi trainieren.

Viel Spaß wünsche ich euch jetzt schon.

Liebe Grüße
Ela (die verkniffene und verbitterte Alte - geändert am 27.3.2011)
mit den Berlinwellis Rambo, Catweazle,"Lucky", Pitti, Tapsy, Krümel, Almi, Joey, Pete und Findus
Immer in meinem Herzen: Peter, Donny, Oscar, Hugo, Flecki, Pauline, Jule, Legov, Olli, Joshua, Blue, Erna, Winnie, Bambam, Ossi, Sylvester, Punky, Sponty, Caruso, Paule, Frieda, Sunny, "Happy", Tweety, Rocky, Eddie, Pebbles, Flöckchen, Lilli, Bubi, Tiffy, Wolke, Wilma, Jäcki, Zappel-Bebbito, Sky,Quatschmohrrübe und Willi


DieOldenbürger Offline




Beiträge: 352
Wellensittiche    Nicht angegeben

02.08.2010 00:24
#3 RE: 2 neue Piepser! Wie gehen wir es an? Zitat · Antworten

Ja doch, also bei den beiden neuen wäre es schon sehr schön, wenn sie auch zahm bleiben...
Falls es auf Dauer nicht der Fall sein sollte, dann wäre das für uns kein Beinbruch, aber dennoch schade.
Mit dem Gedanken 2 Hähne zu holen hatten wir auch gespielt, wenn sich die drei dann später nicht um unser eines Mädel streiten... das soll's ja auch geben.

Aber im Endeffekt werden es dann eh die, die am längsten auf uns sitzen bleiben.
Also trotzdem gleich 2 holen und ein paar Wochen im eigenen Käfig, bis sie sich an uns gewöhhnt haben? Oder dann doch lieber einen nach dem anderen, damit wir sie besser zahm halten können?
Im optimalen Fall, schauen sich unsere beiden das dann von den neuen ab. Vielleicht besteht ja die Chance, sie waren nämlich schon mal zahmer als im Moment, im Winter haben wir immer viel mehr Zeit mit ihnen Firlefanz zu treiben. :)

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* Bonnie , wir vermissen dich *


Anne Offline



Beiträge: 189
Wellensittiche    Nicht angegeben

02.08.2010 09:03
#4 RE: 2 neue Piepser! Wie gehen wir es an? Zitat · Antworten

Vor genau dieser Frage stand ich vor drei Jahren auch, als ich zu meinen vorhandenen, etwas älteren und scheuen Wellis erst mal nur den kleinen Titus von Gerd geholt habe. Der war die ersten Tage richtig einsam, weil die anderen (ein Pärchen) Angst vor ihm hatten und nur nervös durch die Gegend sausten. Im Endeffekt wurde dann auch Titus recht unruhig und scheu.

Ich habe dann eine Woche später die kleine Fussel dazubekommen, obwohl ich eigentlich keine vier Wellis wollte, und was soll ich sagen: das war die richtige Entscheidung. Titus war restlos glücklich und erleichtert (das Bild von ihrer ersten Begegnung, das es mir hoffentlich gelingt hochzuladen, spricht Bände!), die beiden fanden sofort zusammen und sind gemeinsam auch zahm geblieben. Ich bin ziemlich sicher, wenn ich den von Natur aus eher ängstlichen Titus mit den beiden scheuen Wellis allein gehalten hätte, wären sie heute alle scheu.

Und was das Verhältnis von Hähnen zu Hennen betrifft - die Gedanken habe ich mir auch gemacht, als ich nach dem Tod meiner Henne Wichtel im Januar den Hahn Steppke dazu geholt habe. Ich hatte die Befürchtung, dass Fussel keine ruhige Minute mehr hat. Und was ist passiert? Titus und Cookie sind beide schwul geworden, hier spielen sich richtige Eifersuchtsdramen um Steppke ab. Fussel versteht echt die Welt nicht mehr.

Ende der langen Rede: Ich würde, wenn ich's nochmal zu machen hätte, auf jeden Fall sofort zwei neue Wellis holen.

Liebe Grüße von Anne

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EinHerzfürWellis Offline



Beiträge: 4.361
Wellensittiche    Nicht angegeben

02.08.2010 11:56
#5 RE: 2 neue Piepser! Wie gehen wir es an? Zitat · Antworten

Liebe Oldenbürger,

also ich habe jetzt schon ein paar Mal die Erfahrung gemacht, dass man auch etwas Glück haben muss.Es kommt manchmal-so erscheint es mir jedenfalls- weniger auf das "Drumherum" (Einzelhaltung/ Paarhaltung), als mehr auch(!) auf Charakter und Wesen des Vogels selbst an.

Es gibt Wellensittiche, die aufgeschlossener, zutraulicher und dem Menschen mehr zugetan sind als so manch anderer ihrer Artgenossen. Da kann man dann taktieren, üben und Geduld haben, so viel man möchte. So habe ich z.B. einen Welli "einzeln" gekauft und erstmal von meinem Schwarm separiert gehalten, um diesen "zahm zu bekommen" bzw (wie es oft so schön heißt) "auf mich zu prägen". Finde, diese Begrifflichkeiten klingen irgendwie immer komisch.....Aber irgendwie muss man das Ganze ja benennen können

Die ersten Tage lief es recht passabel, er kam mit und ohne Futter auf die Hand. Doch je länger er hier in seinem neuen zu Hause weilte, desto selbstbewußter und eigenständiger wurde er auch. Nach der ersten Woche lief dann aufeinmal gar nichts mehr. Er flog nur davon, wurde in seinem Käfig immer hektischer und rief permanent nach den anderen, die er aus dem Nachbarzimmer gut hören konnte. Mich hat seine anfängliche Zutraulichkeit sowieso gewundert, weil er aus einer ganz normalen Zucht (keine "Vorarbeit" zur Handzahmheit seitens der Züchter) stammte. Da hatte ich eh gar nicht damit gerechnet, dass er überhaupt auf die Hand kommen würde. Drei Wochen weiter- inzwischen lagen auch die Testergebnisse der tierärztlichen Kontrolluntersuchungen vor- habe ich ihn dann zu den anderen gesetzt. So nervös und unglücklich wie er in seinem Isolierkäfig wirkte, habe ich es nicht mehr über mich gebracht, ihn von den anderen getrennt zu halten, nur damit er zahm wird.

Überhaupt denke ich, dass alles, was man mit Zwang und Druck angeht, sowieso nicht von Erfolg gekrönt sein wird. Schon gar nicht, wenn es darum geht, das Vertrauen eines Tieres zu gewinnen. Das braucht viel(!)Zeit (insofern kann jede Vorarbeit eines Züchters immer nur ein KLEINER Grundstein sein, die Hauptarbeit leistet der Vogel und man selber), Zuneigung, Ausdauer, viel Geduld und eben auch Glück.

Ich habe aber auch ein Kükenpärchen von einer (ehemaligen)Züchterin erworben, die sehr intensiv mit den beiden "trainiert" und immens viel Liebe in die Mäuschen gesteckt hatte. Schon im Vorfeld habe ich von ihr drei Videos und diverse Bilder erhalten, um mir ein Bild von der Zutraulichkeit der Wellis machen zu können.
Die beiden (ein Hahn, eine Henne) kamen mega zahm zu mir.Die waren nicht einfach nur futterzahm, sondern flogen einen von alleine an, ließen sich kraulen, hüpften sofort auf den vorgehaltenen Finger etc.

Ich habe sie- wie alle anderen auch- ein paar Wochen von den anderen Vieren isoliert gehalten, um die tierärztlichen Untersuchungen abzuwarten. Das würde ich generell übrigens immer empfehlen, muss aber jeder für sich selber entscheiden. Es ist schnell geschehen, dass ein Neuzugang, der äußerlich topfit und gesund wirkt, Bakterien und Viren einschleppt und schon sitzt man mit einer Schar kranker Vögel da. Ich habe mir mal zwei kranke Wellis ins Haus geholt, und war später heilfroh, dass ich sie von den anderen separiert hatte.Mal abgesehen von dem Kummer, den so etwas mit sich bringt, entstehen auch jede Menge Kosten und sehr viel Arbeit. Kann, muss aber nicht. Dennoch...

Meine beiden Zahmen blieben in ihrer "Isolationshaft" zutraulich, daran änderte auch das Rufen der Vier im Vogelzimmer nichts. Klar, zwischendurch hatten auch sie ihren eigenen Kopf, fremdelten mal kurz, hatten so gar keine Lust auf uns Menschen. Da musste ich schon am Ball bleiben. Sie sind aber zahm geblieben, wenn sie sich auch nicht mehr so gerne streicheln lassen. Aber auf das Bäuchlein busserln darf ich sie immer noch.

Meinen zweiten Welli habe ich damals- unbedarft wie ich zu dem Zeitpunkt noch war- sofort (ohne Begutachung durch den TA) zu meiner alten Henne gesetzt. Der Neuzugang kam halbwegs zahm zu mir und wurde dann noch viel zutraulicher. Und das, obwohl sie zu einem völlig scheuen Vogel dazugesetzt wurde. Aber anstelle die Ängstlichkeit meiner Seniorin anzunehmen, blieb sie ganz cool. So kam es, dass die alte Lady ruhiger wurde. Zwar ist sie heute immer noch nicht zahm, aber sie ist viel ausgeglichener als sie es in den 9 Jahren davor je war.

Vielleicht zeigen Dir meine drei Beispiele, dass man es auf viele Weisen angehen kann. Manche führen zum Ziel, andere verbauen es. Wie es für Euch und die Kleinen richtig und erfolgversprechend ist, wird sich zeigen, wenn Ihr die beiden Pieper bei Euch habt. Glaubt mir, Ihr werdet schnell spüren, sehen und merken, welcher Weg der richtige ist. Aber ich würde die Beiden vorsichtshalber (aus gesundheitlichen Gründen) erstmal in Quarantäne stecken, sprich von den anderen Beiden getrennt halten. Das ist m. E. nach auch kein großer Stress, denn sie sind ja zu zweit, müssen nicht an Einsamkeit leiden.Vielleicht sogar erstmal in getrennten Räumen, und wenn das nicht geht, dann aber die Käfige mit Abstand stellen. Aber auch das ist Eure Entscheidung und jeder hier hat seine eigene Meinung dazu.

Ich habe in einem Jahr durch meine Wellis so viel erfahren, entdecken, erleben können. Ich habe immer versucht, viel Sachliteratur zu lesen, mich zu informieren....letzten Endes ist alles ganz anders gekommen. Die Mäuse haben ihren eigenen Kopf. Und so soll es eigentlich auch sein. Auch wenn ich manchmal schon ein bisserl neidisch auf die bin, die einen komplett zahmen Schwarm haben, so liebe ich meine Bande genau so wie sie ist, und möchte keinen davon mehr missen. Jeder ist auf seine Weise einzigartig, ein Unikat eben (Liebeserklärung AUS )

Auch ich habe mir immer zahme Vögel gewünscht; mein Wunsch hat sich aber eben auch dreifach nicht realisieren lassen. Mir ist inzwischen klar geworden, dass zu dem "Traum vom zahmen Welli" wesentlich mehr gehört, als sich darauf zu verlassen, dass man einen handzahmen Welli kauft. Die kleinen Wesen sind, wenn sie abgegeben werden, noch Babies, gerade mal ein paar Wochen auf der Welt. In den paar Tagen beim Züchter machen sie ihre (hoffentlich meistens) ersten guten Erfahrungen mit dem Menschen und dessen Hände, Stimme etc. Das ist ein solides Fundament. Danach aber kommt es doch auf uns Käufer an, denn die Zeit ihres Lebens, die sie mit ihren Besitzern verbringen ist viel länger als die an ihrer Schlüpfstätte. Zutraulichkeit meint ja "Zutrauen", Vertrauen, und beides muss wachsen. Es wächst mit der täglichen Beschäftigung, mit dem Füttern, mit der Zusprache. Und bei manchen Vögelchen kann man machen was man möchte, die leben lieber zurückgezogen vom Menschen, sind ängstlicher....Du hast es ja so schön über Deine bereits vorhandenen Geierlein geschrieben; sie müssen nicht zahm sein, man liebt sie dann so wie sie sind....

Ob Hahn oder Henne...meistens ist das doch eine Geschmackssache....Ich habe bisher immer Glück gehabt, es hat in jeder Konstellation funktioniert. Seltsamerweise geht ja auch immer das Gerücht um, Hähne seien zahmer, zutraulicher. Bei mir sind es die Hennen, die viel anhäglicher sind. Entscheidet Euch für die, die gesund und robust aussehen, die Euch von der Farbe, dem Wesen gefallen, die ruhig und unerschrocken wirken. Dann habt Ihr zwar keine Garantie, dass sie zahm werden/bleiben, aber zumindestens dafür, dass sie geliebte Familienmitglieder werden.

Puh, mein Beitrag ist lang geworden. Selbstverständlich gibt er nur meine(!) Meinung wieder und muss nicht auf jeden zutreffen.

Ich wünsche Euch viel Spaß und Freude an Eurem kleinen Schwarm!


Nati ( gelöscht )
Beiträge:

02.08.2010 20:23
#6 RE: 2 neue Piepser! Wie gehen wir es an? Zitat · Antworten

Ich würde gleich beide nehmen.So haben wir es auch gemacht.Wir hatten auch erst ein Pärchen.Haben aber noch eins dazugeholt.Es lagen 2Jahre dazwischen.Haben sie gleich zusammengesezt.Es ging alles gut.Ist nichts passiert.Verstehen sich alle prächtig.Liebe Grüße von Nati und viel Spaß mit Euren Piepsern.


EULE Offline




Beiträge: 2.626
Wellensittiche    Nicht angegeben

02.08.2010 20:43
#7 RE: 2 neue Piepser! Wie gehen wir es an? Zitat · Antworten



Ich schließe mich Nati an. Ich würde auch gleich zwei holen. Dann fleißig "trainieren". Das gucken sich die beiden anderen ab. Im Schwarm machen die doch sowieso fast alles zusammen. Wellis sind halt neugierige kleine Kerlchen.

*** Liebe Grüße von den Volieren-Wellis ***


DieOldenbürger Offline




Beiträge: 352
Wellensittiche    Nicht angegeben

04.08.2010 12:48
#8 RE: 2 neue Piepser! Wie gehen wir es an? Zitat · Antworten

Vielen, vielen Dank für eure Tipps und besonders für die ausführliche Berichterstattung von EinHerzFürWellis!
Wir haben uns jetzt dazu entschieden, gleich 2 zu holen und in erster Linie auf Sympathie zu setzen...
Wobei wir es aber trotzdem möglichst umgehen wollen, umserem Hahn noch zusätzlich 2 Hennen zuzumuten.
Das mit der Isolationshaft und dem Besuch beim TA ist auch beschlossene Sache.
Geduld und Zeit bringen wir jede Menge mit, denn obwohl wir ja noch recht junges Gemüse sind haben wir unsere wilden Party-Zeiten hinter uns und unsere Freundeskreise haben sich in den letzten 2 Jahren über die ganze Welt verstreut.
Auch wenn uns viele für bekloppt halten mögen, aber wir verbringen die Abende lieber mit unserem kleinen Zoo. Spielen mit den Kaninchen, Schnattern mit den Wellis und Rumblödeln mit den Degus, das sagt uns viel mehr zu als Party und Alkohol. Ist zudem gesünder und günstiger...

Was für einen Charakter ein Tier dann letzenendes hat, stellt sich eh immer erst später heraus, aber egal wie kompliziert/pflegeleicht/ängstlich/zutraulich/zickig und und und... er/sie vielleicht dann später auch sein mag: für uns ist eh jeder auf seine Art etwas Besonderes.
Auch bei unserem vorhandenen Pärchen ist es ein Auf und Ab. Eine Zeit lang kam der kleine Hahn gleich morgens als erstes auf einen zugeflogen, um sich dann nach einer kleinen Spielrunde vorab sein Frühstück abzuholen, manchmal ist es auch so, dass wochenlang selbst das leckerste Stück Kolbenhirse nicht dazu verleiten kann, sich überhaupt mal freiwillig in unsere Nähe zu begeben.

Man darf dabei ja nicht vergessen, dass es immernoch "wilde" Tiere sind (wenn man so will) und sie gefälligst auch so bleiben sollen , wie sie sind und wonach ihnen gerade der Sinn steht.

Vorerst muüssen wir jetzt aber doch erstmal den Verstand einschalten und den Besuch bei Gerd ans Ende des Jahres verlegen.
Wir haben ja zZt ein kleines "Kaninchen-Drama" und müssen nun erstmal abwarten, ob sich unsere beiden Damen wieder vertragen, nachdem Falballa mit ihrer Wunde noch ca. 2 Wochen Einzelhaft verordnet bekommen hat... Denn sollten dann wirklich 2 Innengehege im Winter notwenig werden, dann sieht es hier erstmal eng aus für 2 Welli-Volis.
Zudem haben wir vor, in eine größere Wohnung umzuziehen, wenn ich im Herbst mit dem Studium fertig bin - und natürlich hoffentlich nicht nur ein Praktikum, sondern einen "richtigen" Job bekomme. Geplant ist ein extra Zimmer für mich und die Wellis, wo ich mich dann austoben darf mit Spielplatzbestückung . Florian fängt nämlich im Herbst auch an zu studieren und braucht dann Ruhe an seinem Schreibtisch - also leisten ihm dann die Kaninchen Gesellschaft, die können nicht so schön melodiös pfeiffen (na gut, das können unsere beiden Geier auch nicht wirklich).
Am schönsten zwitschern immer noch die Degus.

Aber zurück zum Thema: ihr habt mir schon mal ein ganzes Stück weiter geholfen! :)
Weitere Tipps nehme ich aber auch jederzeit gerne an.
Und wenn es dann eeeeeeendlich soweit ist, dass 2 neue Federbällchen hier einziehen, seid ihr die ersten die Bilder sehen.

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~ Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen,
müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken ~

Viele Grüße von Sarah,
den Federbällchen Pepper, Joschi & Urmelchen,
den Degus Mini, Mausi & Pünktchen und
den Kaninchen Hermine & Falballa.

* Bonnie , wir vermissen dich *


Nienchen Offline




Beiträge: 119
Wellensittiche    Nicht angegeben

08.08.2010 14:43
#9 RE: 2 neue Piepser! Wie gehen wir es an? Zitat · Antworten

Ich bin auch aus Gründen der Tierliebe von 0 auf 2 gegangen und hätte eher damit gelebt, dass sie ihre Zahmheit verlieren, als dass ich einen einsam gehalten hätte - auch wenn es bloß für kurze Zeit gewesen wäre. Meine Entscheidung habe ich nicht bereut, sie fühlen sich nach ihrer Eingewöhnung tierisch wohl, ich kann sie auf die Hand nehmen und sie spielen jetzt mit meinen Fingern, knabbern daran... und das Schönste ist: Wenn sie draußen sitzen, sitzen sie ganz bequem und Wohlfühl-aufgeplustert da, halten ein Bein in den Federn und zwitschern mir etwas vor. Das ist so entspannend.

Wenn ich so in zwei Monaten wieder Wellis hole, werden es auch gleich zwei Hennen sein, damit sich keiner wie das fünfte Rad am Wagen vorkommt.

---
Nienchen ist ne olle Ga'Hoole-Eule


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