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Dieses Thema hat 9 Antworten
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 Alles rund um Wellensittiche
DieOldenbürger Offline




Beiträge: 352
Wellensittiche    Nicht angegeben

22.08.2010 19:57
Lutinos Zitat · Antworten

Hallo ihr Lieben!
Um die sonntägliche Langeweile zu vertreiben und mich vor meiner Arbeit zu drücken habe ich gerade mal ein bisschen im Netz gesurft und bin in beim Lesen über einen flugunfähigen Welli auf den Begriff "Lutino" gestoßen. Der Begriff Albino war mir natürlich bekannt, aber Lutino hatte ich noch nie gehört muss ich gestehen. Die Besitzerin schreibt in dem Zusammenhang von einem sehr krankheitsanfälligen und zuletzt schwachen Tier (ich meine, letztendlich stellte sich eine Bauchzyste oder sowas Ähnliches heraus...), zudem war der/die Kleine allem Anschein nach sehr Wärme-/Lichtempfindlich.

Neugierig, wie ich war, habe ich natürlich erstmal "gegoogelt", was denn ein Lutino nun überhaupt ist.
"Lutions sind vollkommen gelb mit roten Augen, ihre Wangenflecken sind weiß. Die Schnäbel und Krallen sind hell hornfarben, die Füße fleischfarben. Die Nasenwachshaut ist rosa (Männchen) bis hellbraun (Weibchen). Bei den Lutinos ist der Farbstoff Melanine verloren gegangen. Lutinos gehören zur Grünreihe.

Die Augen sind rot, da die Adern im Hintergrund nicht durch dem Eumelanin (Art des Melanin) geschützt werden."

Das gibt's doch nicht... Ich selber hatte ja einen Lutino. Clyde. Er war zusammen mit meiner Bonnie mein erster Welli und jetzt im Nachhinein wundere ich mich über mich selbst, warum die fehlenden Wellen bei ihm nicht meine Neugierde geweckt haben. Leider hatte der Kleine ja auch nur ein paar Wochen bei mir und ich war noch recht unerfahren mit Vögeln.

Hat denn jemand von euch Erfahrung oder mehr wissen mit/über Lutinos?
Die Autorin des Textes, der mich auf diesen Begriff aufmerksam gemacht hat, betonte, dass ihr nie wieder ein Albino oder Lutino ins Haus käme.
Nun interessiert mich schon, ob Clydes schnelles Ableben etwas mit seinem "Lutino-Sein" zu tun gehabt haben könnte? Bei Streifenhörnchen weiß ich, dass Albino anfälliger sind für Krankheiten, da sie unnötigerweise häufig extra so "hingezüchtet" werden, aber bei Meeris hingegen ist mir sowas nicht bekannt.
Wie gesagt, es waren die ersten Welli-Wochen meines Lebens und schon hatte ich einen Todesfall... Meine Güte ging es mir da schlecht.
Jetzt bin ich mir nicht sicher, ob ich eine Erkrankung bemerkt hätte, hätte ich mehr Erfahrung gehabt. Mir kam er damals nicht viel anders vor als sonst. Allgemein waren beide noch eher zurückhaltend und scheu.

Ist von der Anschaffung eines Albinos oder Lutinos erfahrungsgemäß abzuraten?
Wobei - ich kenne mich... Wenn ein Tier mein Herz erobert (und es gesund ist natürlich), ist es mir egal, ob blau, grün, weiß, rainbow, Albino oder Lutino...
Es mag sein, dass das Thema, was ich hier angesprochen habe an Diskussion nicht viel hergibt, aber das beschäftigt mich einfach. Dass ich evtl. als unerfahrener Neuling gar nicht wusste, mit wem oder was ich es da eigentlich zu tun hatte...

Auf dem Laptop habe ich nur ein Bild, was auch schon unter den Wellibildern zu sehen ist, auf dem rechner meines Vaters habe ich aber zufällig noch dieses Bild gefunden, was er bei der Abholung geschossen hat:

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müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken ~

Viele Grüße von Sarah,
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den Kaninchen Hermine & Falballa.

* Bonnie , wir vermissen dich *


bonnie Offline




Beiträge: 4.777
Wellensittiche    Nicht angegeben

22.08.2010 21:13
#2 RE: Lutinos Zitat · Antworten

Hallo
Soweit ich was weiß sind Albinos/Lutinos ,als erstes mal mit Sicherheit sehr lichtempfindlich wegen dem fehlenden Melanins.Das wäre schon ein Grund für mich eher keinen zu erwerben.
Bei menschlichen Albinos kommen eher Missbildungen vor ,wie z.B. Herzfehler.Es ist ja ein Gendefekt und somit nicht die Norm.
Mir ist aufgefallen,dass meine Welli´s sich alle sehr schwer getan haben,meinen fast weißen Schecken zu akzeptieren.Meiner Freundin ging es genauso mit ihren fast weißen Schecken.Ich habe das Gefühl,dass normale Welli´s erst mal lieber Kollegen mit Wellen haben.Das wäre aber noch zu diskutieren hier.Ob noch andere die Erfahrung gemacht haben.
Ansonsten weiß ich,dass hier Albinos/Lutions heiss geliebt sind.Da wird sich sicher noch der ein oder andere melden.

Liebe Grüße von Gaby

und meinen Federbällchen Maxi,Grisu,Pauli,Joschi,Jamie,Smilie und Micky.
Und Pflegewelli Charly


budgiequeen Offline




Beiträge: 9.547
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23.08.2010 09:10
#3 RE: Lutinos Zitat · Antworten

Diesen Text habe ich gerade vor ein paar Tagen auch gelesen.

Vor mehreren Jahren hatte ich mal eine Albinohenne. Leider weiß ich nicht mehr genau, wie alt sie wurde, ich glaube, sie wurde so um die 5 Jahre alt. Bei ihr wurde mal eine gichtähnliche Erkrankung festgestellt und sie neigte leider auch zur Moppeligkeit. Eines Sonntagmorgens sah sie plötzlich nicht gut aus und starb dann auch innerhalb 1 Stunde. Ihr Gefieder war bis zum Schluss gut.

Dann hatte ich einen Lutinohahn, bei dem nach vielleicht 4 - 5 Jahren die Schwanz- und Schwungfedern immer weniger und auch zerzauster wurden. Er konnte dann nicht mehr fliegen, kam aber gut mit seiner Behinderung zurecht und lebte auch noch einige Jahre.

Am genauesten kann ich es bei meiner Lutinohenne Sunny sagen.
Letztes Jahr (da war sie 5 Jahre alt) wurde sie moppelig und ihre Schwanzfedern wurden weniger und ziemlich struppig. Außerdem hatte sie Hyperkeratose, die allerdings nie behandelt werden musste, da die überschüssige Wachshaut mit der Zeit immer von selber abfiel und sie nie bei der Atmung behinderte. Der vk TA verordnete leberstärkende Mittel. Ihre Leberwerte wurden dadurch wieder sehr gut. Der Schwanz allerdings besserte sich trotz Gabe eines Vitaminpräparats nicht und wurde immer weniger. Mit der Zeit verringerten sich auch ihre Schwungfedern. Ein sehr guter Flieger war sie zeitlebens nicht. Sie kam zwar überall hin, flog aber insgesamt 'langsamer' und auch weniger elegant als die anderen. Dieses Jahr (mit 6) wurde bei ihr wegen einer Bindegewebsschwäche eine Hernie (Bauchbruch) diagnostiziert und operiert, 10 Tage später ein Darmverschluss. Auch hier wurde operiert. Es traten auch in unregelmäßigen Abständen Schwächeanfälle auf, so dass sie plötzlich von der Stange fiel, sich aber meist sofort wieder aufrappelte und hochkletterte. Zuletzt kam noch eine verstopfte Bürzeldrüse hinzu. Sie war eine starke und selbstbewusste Kämpfernatur. Letztendlich war wohl aber die Summe aller dieser Erkrankungen in relativ kurzer Zeit zuviel für sie und so starb sie mit 6 Jahren.
Ich hatte damals meine TÄ gefragt und beide bestätigten mir, dass sowohl Lutinos als auch Albinos im Durchschnitt krankheitsanfälliger sind und eine kürzere Lebenserwartung haben. Genauso wurde mir bestätigt, dass, je mehr Standardanteil in einem Welli steckt, die Lebenserwartung sinkt. Schauwellis würden durchschnittlich 8 Jahre. Grund: Überzüchtung und erschöpfter Genpool. Natürlich gibt es auch Ausnahmen, die wesentlich älter werden. Wie gesagt: Im Durchschnitt.
Sunny war ein Halbstandard und Lutino. Darum war sie laut TA schon eine 'ältere Dame'.

Wenn man den Faden weiterspinnen würde, könnte man das aber sicher auch auf alle anderen einseitigen Spezialzüchtungen ausweiten wie z. B. Rainbows, Scheckenzüchtungen, Clearbodys etc. Denn dafür müsste ja theoretisch dasselbe gelten.
Am ältesten werden wohl einfache grüne und blaue Hansibubis.

Eine Lichtempfindlichkeit konnte ich jetzt bei meinen drei Inos nicht feststellen. Sunny beispielsweise ließ sich genauso problemlos mit Blitz fotografieren wie meine anderen Wellis.


Das war ein Bild von letztem Jahr, da war sie noch relativ gut befiedert, aber es fing schon an




Hier sieht man die Hyperkeratose




So sahen Schwanz- und Schwungfedern in ihren letzten Wochen aus




Vom Alter her kann ich jetzt bei meinen andersfarbigen Wellis nicht viel sagen. Sie starben, je nach Erkrankung und damals leider nicht vk TA, schon jünger oder wurden auch älter. Mein ältester Vogel war ein einfacher Blauer mit 14 Jahren. Die Befiederung war jedoch bei allen bis zuletzt sehr gut.
Wegen der Bestätigung meiner TÄ werde ich mir wohl jedoch keine Inos mehr kaufen.

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Uli und die 6 Zwerge

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hannutha Offline




Beiträge: 2.136
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23.08.2010 09:39
#4 RE: Lutinos Zitat · Antworten

Ich kann gerne auch zum Thema beitragen.

Ich selbst habe auch eine Lutino Dame. Sie schien am Anfang ganz normal, doch schon schnell zeigte sich eine starke Anfälligkeit für bakterielle Infektionen. Sie heißt Bibo ist jetzt 2 Jahre alt und hat schon so oft den TA gesehen, wie kein anderer Vogel hier. Einige von meinen Vögeln kennen garkeinen TA.Die TÄ sagte mir auch,daß das Tier sehr anfällig ist und durch die ständigen Antibiotikagaben würde sich die sowieso schon bei ihr veänderte Darmschleimhaut verändern und damit deutete sie an, dass ich damit rechnen muss, dass der Welli nicht so alt werden würde. Lichtempfindlichkeit hab ich nicht so doll bemerkt. Aber sie ist der einzige Vogel hier im Schwarm der ständig etwas hat und nicht so gut drauf ist zeitweise.

Ich würde mir keinen Lutino/Albino mehr holen. Das Thema ist für mich abgeschlossen. Vielleicht sollte man sich doch wieder mehr auf den Ursprung, das natürliche besinnen. Klar haben Zuchtvögel schöne Farben, aber je überzüchteter sie sind desto schneller bezahlen sie mit ihrem kurzen Leben. Das ist meine ehrliche Meinung ohne damit jemanden verletzen o. angreifen zu wollen.


Anbei zwei Bilder das erste im kranken Zustand das zweite wenn es ihr gut geht

LG Hannutha

L*G* Hannutha und Piepsi & Lucky,Anna & Floh, Happy & Bibo und Manni

Unvergessen: Charlie und Krümel


• Die Tiere empfinden wie der Mensch Freude und Schmerz, Glück und Unglück.
(Denis de Rougemen)
http://wellibande.npage.de

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Birgit Offline



Beiträge: 7.949
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23.08.2010 09:42
#5 RE: Lutinos Zitat · Antworten

Ich habe auch eine Lutino - Henne. Sie wird jetzt im Dezember 2 Jahre alt. Ich kann nur sagen das ich eine andere gelbe vor zwei Jahren hatte und sie fiel mir einfach so mit einem Schrei von der Stange. Warum? Weiß ich leider nicht. Alles ging so schnell. Mein Hansi hatte sich aber in diese gelbe Schönheit verliebt und litt auch mit viel musikalischem Getöns. Was ich zu diesem Zeitpunkt nicht wußte das mein grüner Hansi nur auf gelb steht. Gerd hatte mir dann gleich einen Spielkameraden für Hansi geschickt. Aber er wollte nichts von ihm wissen. Ein Anruf beim Gerd und schon stand ich auf der WL und es hat nicht lange gedauert da kam dann die gelbe Maus, mein heutiges Fienchen. Und als ich sie aus der Kiste befreit hatte, da ist mein Hansi sofort hin und hat ihr das Köpfchen gekrault. Und sie sind bis zum heutigen Tag fest zusammen.
Ich habe auch bisher nicht gemerkt das sie sehr Lichtempfindlich ist. Sie steht draußen mit den anderen und tobt auch in der Voli rum wie jeder andere. Aber ich habe ein Dach von oben drauf, das keiner zu viel Sonne abbekommt und die Voli steht zurHälfte immer im Schatten. Das einzige was ich bisher gemerkt habe, das sie etwas flugfauler als die anderen sind. Da sie noch nicht so alt ist kann ich leider von bestehenden Krankheiten nicht berichten,sie ist bisher völlig gesund. Sie ist sehr lieb und kuschelt ab und an auch mal mit mir. Ich hoffe das sie lange gesund bleibt. Bei ihr muß ich beim fressen ein wenig aufpassen, sie ist immer die erste am Napf

Hansi,Fienchen,Whyski,Columbus,Gracy,Frosti und Kuno

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gysmo-baerchen Offline




Beiträge: 3.768
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24.08.2010 01:30
#6 RE: Lutinos Zitat · Antworten

Hallo, ich hatte als Kind mal einen super zahmen Lutino. Habe nie bemerkt, das er Lichtempfindlich war und krank war er auch nie.
Irgendwann ist er aber gestorben und ich war sehr traurig.

Ich habe letztes Wochenende ach ne, das war die Woche davor mir von Gerd zwei super Wellis geholt.
Der eine ist wohl eine Mischung aus Lutino,Albino und ich würde sagen Lacewing oder so. Na ja, ich bin kein Profi.
Auf jeden Fall ist er Pastellgelb mit etwas weiß was ineinander verläuft mit wenig aber doch Wellen. Kehltupfen habe ich noch nicht wirklich endecken können und er hat rote Augen.
Er ist kein normaler Welli denke ich.
Eben ein Gerdwelli.
Er schläft im liegen. Ist ein sehr bequemer. Bevor er einschläft zwischert er ca. bzw. mindestens eine Stunde ganz leise vor sich hin und sein Kumpel macht mit. Sehr schon und beruhigend anzuhören.
Ob das normal ist, weiß ich auch nicht so genau.
Er ist halt noch ein kleiner und schläft noch sehr viel.
Aber benimmt sich sonst ganz normal.
Er bzw. Sie sieht alles obwohl das mit dem Lichtempfindlich stimmt.
Die Augen sind rot, da die Adern im Hintergrund nicht durch dem Eumelanin (Art des Melanin) geschützt werden.

Am Anfang hat er sich ohne ende streicheln und kraulen lassen. Läßt er immer noch zu aber ist manchmal zickig.
Ich denke es ist evtl.doch eine Henne.
Was ich damit sagen will: Es gibt nicht nur gelbe Lutinos oder weiße Albinos mit roten Augen.
Sie ist ne ganz ganz liebe und hat mir sehr gefallen.
Bin mal gespannt, wie Sie nach der Mause aussieht.
Allerdings braucht sie etwas länger bis sie auf die Hand oder Finger kommt. Krallt sich sehr fest, egal wo Sie gerade sitzt.
Auf den Fotos kann man schlecht erkennen das Sie Wellen hat, hat Sie aber.

Kerstin
und die Osnawellis







Danke für die schönen Jahre. (Ich bin dankbar mein Kind, dass ich dich hatte) aber verstehen werde ich es nie warum du so früh gehen mußtest.

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DieOldenbürger Offline




Beiträge: 352
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26.08.2010 00:03
#7 RE: Lutinos Zitat · Antworten

Vielen Dank für eure ersten Berichte. Habe sie mit großem Interesse gelesen! :)
Ulis Bild von Sunny mit der Hyperkeratose beunruhigt mich nun aber etwas... Die Wachshaut meiner Bonnie ist auch etwas "gewuchert".
Allerdings hat sie das nun auch schon 2 Jahre und es ist auch nicht größer geworden und abgegangen ist es auch nicht. Es ist wohl auch nicht so ausgeprägt wie es bei Sunny war und Atembeschwerden kann ich nicht erkennen - aber gut, ich bin ein Laie. Habe leider gerade kein Bild da, weil ich ja nicht zu Hause bin, werde aber mal eins machen, wenn ich wieder in Oldenburg bin und hier reinstellen oder evtl ein neues Thema eröffnen.
Habe mich natürlich damals schlau gemacht im internet wegen der Wucherung, aber dazu überall nur gelesen, dass es nicht schlimm ist und bei Hennen schon mal vorkommen kann und keiner weiteren Behandlung bedarf, wenn es keine übermäßigen Dimensionen annimmt oder den Vogel beeinträchtigt.

Na hoffentlich kann ich nun gut schlafen. Muss morgen früh raus und habe nen wichtigen Termin...
Wünsche euch eine gute Nacht!
Sarah (heute mal nachteulig unterwegs...)

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* Bonnie , wir vermissen dich *


budgiequeen Offline




Beiträge: 9.547
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26.08.2010 08:47
#8 RE: Lutinos Zitat · Antworten


Hallo ,
musst dir wegen der Hyperkeratose keinen Kopf machen. Ist jetzt auch nicht speziell eine Sache nur bei Inos, hab es nur erwähnt, um Sunny's gesamte gesundheitliche Situation darzulegen.
Ich hab damals meinen Doc gefragt und er hat gesagt, dass es in den meisten Fällen problemlos ist. Solange die Nasenlöcher nicht zuwuchern, ist es völlig unbedenklich. In ihrem Fall war die Wucherung relativ stark ausgeprägt, wuchs immer so über einen Zeitraum von vielleicht 3 Monaten immer mehr an, dann bildete sich erst auf der einen Seite eine Spalte zwischen der Wachshaut und dem überschüssigen Horn, dann auch auf der anderen Seite. Wenn der Spalt groß genug war, dauerte vielleicht so eine Woche, fiel das Teil dann ab. Dann lief sie ein paar Tage nur einseitig mit dem Hornauswuchs herum (das sah dann lustig aus ), bis das zweite Teil auch abgefallen ist. Der Doc sagte, solange es ihre Atmung nicht beeinträchtigt, muss das nicht behandelt werden. Ich habe mir dann angewöhnt, jeden Tag ihre Nasenlöcher zu kontrollieren. Sie hatte zeitlebens keine Probleme damit .

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Uli und die 6 Zwerge

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Falbe Offline



Beiträge: 313
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26.08.2010 10:23
#9 RE: Lutinos Zitat · Antworten

Ich hatte einige Lutino oder Albino in meiner Zucht. Ich konnte nie einen Unterschied zwischen dem Ino Farbschlag und den anderen Farbschlägen feststellen. Die gleichen Erfahrungen machten auch befreundete Züchter. Wir waren da doch schon etwas sketptisch. Aufgefallen war nur, das sie max. 4 Jungen im Nistkasten großzogen. Bei den anderen Paaren lag es meistens bei 5-6 Vögeln. Aber auch da gab es Ausnahmen nach unten oder nach oben. Bei den Inos blieb diese Quote jedoch relativ gleich. Vielleicht mal 3 Junge... Und es gab eindeutig mehr Hennen wie Hähne als Jungvögel. Allerdings schritten sie sehr schnell zur Brut und waren demzufolge auch als erste fertig. Sie zeigten in der Volierenhaltung oder im privaten Käfig eine erhöhte Aktivität, ähnlich den Rezessiven Schecken. Ich wies den Käufern von Inos immer an, diesen Tieren nicht plötzlich grellem Licht auszusetzten. Jedoch bekam ich niemals eine Bestätigung einer gewissen Lichtempfindlichkeit von diesen Haltern zurück. Ich fragte ja sehr oft bei den Käufern nach. Bei den Ino- Haltern herrschte ein hohe Zufriedenheit, das kann ich im Nachhinein sagen. Bei den einfarbigen Wellensittichen haben Lutinos und Albinos einen klaren Vorteil im Bekanntheitsgrad. Gelbe und Weiße Schwarzaugen, Doppelfaktorige Spangle oder auch stark aufgehellte Dilute- Vögel als "normale" Gelbe und Weiße bekannt, findet man selten in Privathaushalten. Gerade erstere beiden, werden oft mit den Ino- Vögeln verwechselt. Wußten ihr eigentlich, das hin- und wieder auch bei der Verpaarung von Falben, gelbe und weiße Vögel fallen, die eigentlich nicht mehr von Lutinos oder Albinos zu unterscheiden sind? Lacewings habe ich noch nie bei einem Privathalter gesehen. Bei meinem befreundeten Züchter, wo ich auch meine Vögel herhabe, konnte ich kürzlich ein Pärchen aufgehellte Gelber sehen. Ohne Anflug der Grundfarbe. Eine Zeichnung war kaum noch mit bloßem Auge zu erkennen. Zitronengelb und sehr apart (leider hat er sie einem anderen Schauwellensittichzüchter verkauft). Natürlich können sie, über Blau oder Grün gezüchtet, einen Anflug dieser Grundfarbe zeigen (bei Grau wohl weniger). Und das ist oft der Fall aber ich fand das immer gerade besonders interessant und schön. Persönlich waren mir Farben für Heimvögel immer wurscht. Für die Zucht musste ich natürlich auf die Farben achten. Ich ging (für daheim) immer nach dem Wesen, das musste mir gefallen. Jetzt habe ich einen Falben (auch wenn er garnicht als solcher sofort zu erkennen ist) und eine violetten Wellensittich. Und I´m in love und dabei spielt keine Rolle, das ich am liebsten in der Voliere Hellgrün, Dunkelgrün und Grau bzw. Graugrün hielt. Besonders letzterer Farbschlag fasziniert mich sehr. Aber ich würde für die Privathaltung niemals losziehen und sagen ich hole mir einen Graugrünen, never. Dafür hat einfach jeder Farbschlag seine Faszination, wie ich finde. Genannte Farben in Normal oder Opalin Hellgrün, Dugrün, Grau und Graugrün waren im Verkauf nicht gerade beliebt. Zum Glück zogen diese Elterntiere stets ein bunte Schar auf. Da gab es dann Schecken aller Art, Gelbgesichter, Zimter, Hell.- und Grauflügel oder Blaue. Aus meinen Händen riss man mir gerne alles was Blau war, Spangle oder Hellflügel (ich hatte fast weiße bzw. weiße Flügel bei den Hellflügeln in der Blaureihe), Inos, Rezessive Schecken und Violette natürlich. Olivgrüne oder Mauve gingen leider immer als letzte weg. Da wo ich herkomme waren zu der Zeit Normal Hellblaue groß in Mode aber vorallem Hellblaue Gelbgesichter die dann Türkis schienen. Letztere konnte ich in meiner Zucht nicht erzielen. Hellblaue natürlich schon.


EULE Offline




Beiträge: 2.626
Wellensittiche    Nicht angegeben

27.08.2010 11:03
#10 RE: Lutinos Zitat · Antworten

Meine Henne Schleifchen ist ein Lutino. Sie ist seit einem Jahr bei uns und hatte noch nie irgendetwas ausser viel Spass. Mal sehen, wie sich dass in den naechsten Jahren ergibt.

*** Liebe Grüße von den Volieren-Wellis ***


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